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Was kostet eine Website? Preise, laufende Kosten und was den Preis bestimmt

Was kostet eine Website? Die ehrliche Antwort reicht von wenigen Euro im Monat für einen selbst gebauten Baukasten bis zu einem fünfstelligen Betrag für eine individuelle Website mit Schnittstellen zu Ihren Systemen. Diese Spanne hilft bei der Planung wenig. Dieser Ratgeber zeigt deshalb, welche Art von Website zu welchem Preisrahmen passt, welche laufenden Kosten jedes Jahr anfallen und an welchen Stellen Budgets typischerweise aus dem Ruder laufen.

Alle Beträge in diesem Beitrag sind grobe, netto zu verstehende Orientierungswerte, wie sie am Markt üblich sind. Sie ersetzen kein Angebot, helfen aber, ein realistisches Budget zu setzen und Angebote besser zu vergleichen.

Was kostet eine Website? Kosten nach Art der Website

Der größte Hebel für den Preis ist die Art der Website. Ein Onepager mit fünf Abschnitten ist ein anderes Projekt als eine Unternehmenswebsite mit dreißig Unterseiten, Stellenmarkt und zwei Sprachen. Die folgende Übersicht ordnet die gängigen Varianten ein.

Art der WebsiteTypischer UmfangEinmalige Kosten (Orientierung)
Baukasten, selbst erstelltVorlage, wenige Seiten, eigene Texte und Bilderkaum einmalige Kosten, dafür monatliche Gebühr und viel eigene Zeit
Onepagereine lange Seite mit Leistungen, Kontakt und Pflichtangabenhäufig niedriger bis mittlerer vierstelliger Bereich
Kleine Unternehmenswebsite5 bis 15 Seiten, Kontaktformular, Pflegeoberflächemeist mittlerer vierstelliger bis niedriger fünfstelliger Bereich
Umfangreiche Unternehmenswebsiteviele Seiten, mehrere Sprachen, Stellenmarkt, Blogin der Regel fünfstellig
Website mit FunktionenTerminbuchung, Kundenbereich, Schnittstellenfünfstellig, je nach Funktion auch mehr
OnlineshopProdukte, Zahlung, Versand, Warenwirtschaftin der Regel fünfstellig

Die Spannen überschneiden sich bewusst: Eine kleine Website mit aufwendigem Design kann mehr kosten als eine größere mit einfacher Gestaltung. Entscheidend ist nicht die Seitenzahl allein, sondern wie viel Konzept, Gestaltung und Technik in jeder Seite steckt.

Wer Produkte online verkaufen möchte, plant anders, denn Zahlung, Versand und Rechtstexte bringen eigene Posten mit. Die Details finden Sie im Ratgeber Was kostet ein Onlineshop?.

Baukasten, Freelancer oder Agentur?

Ein Baukasten ist der günstigste Einstieg, verlagert aber die Arbeit zu Ihnen: Texte, Bilder, Struktur, Suchmaschinenoptimierung und rechtliche Pflichtangaben liegen in Ihrer Hand. Die monatliche Gebühr liegt je nach Anbieter und Tarif meist im niedrigen zweistelligen Bereich. Für eine Visitenkarte im Netz reicht das, für eine Website, die regelmäßig Anfragen bringen soll, oft nicht.

Freelancer sind häufig günstiger als Agenturen und eine gute Wahl für klar umrissene Projekte. Eine Agentur bringt dagegen mehrere Disziplinen zusammen, etwa Konzept, Design, Entwicklung, Texte und Suchmaschinenoptimierung, und fängt Ausfälle im Team auf. Entscheidend ist weniger die Organisationsform als die Frage, ob alle Leistungen, die Sie brauchen, im Angebot stehen.

Was kostet eine Website bei einer Agentur?

Bei einer Agentur liegt eine professionelle Unternehmenswebsite in der Regel im mittleren vierstelligen bis fünfstelligen Bereich. Zur Orientierung: Bei THEONEAGENCY beginnt eine Website bei rund 5.000 € netto, der genaue Preis hängt von Umfang, Funktionen und Integrationen ab.

Wie viel Arbeit in einem Agenturpreis steckt, zeigt ein Blick auf die Leistungen, die ein seriöses Angebot enthalten sollte:

  • Erstgespräch, Ziele, Zielgruppen, Seitenstruktur und Navigation
  • Design auf Basis Ihrer Marke, zuerst für das Smartphone gedacht
  • Entwicklung mit einer Pflegeoberfläche, in der Ihr Team Inhalte selbst ändert
  • Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung: Überschriften, Seitentitel, Beschreibungen, strukturierte Daten und schnelle Ladezeiten
  • Einbindung von Formularen, Karten oder Terminbuchung
  • Tests auf gängigen Geräten und Browsern, bei einem Relaunch auch die Weiterleitungen
  • Einweisung Ihres Teams und Übergabe aller Zugänge
  • klare Aussagen zu Nutzungsrechten, Hosting und Wartung nach dem Start

Fehlt einer dieser Punkte, ist ein Angebot nicht automatisch schlecht. Sie sollten aber wissen, wer ihn übernimmt und was er zusätzlich kostet. Vergleichen Sie deshalb nicht nur Endsummen, sondern Leistungsumfänge.

Laufende Kosten: Website-Kosten pro Monat und pro Jahr

Mit dem Start ist eine Website nicht abbezahlt. Diese Posten fallen regelmäßig an:

  • Domain: Eine .de-Adresse kostet je nach Anbieter meist einen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Betrag im Jahr und ist oft im Hosting enthalten. Andere Endungen können teurer sein.
  • Hosting: Einfaches Webhosting für eine kleine Website gibt es je nach Anbieter ab wenigen Euro im Monat. Für mehr Besucher, schnellere Ladezeiten oder Funktionen wie Buchungen braucht es leistungsfähigere Pakete oder einen eigenen Server, dann liegen die Kosten eher im zwei- bis dreistelligen Bereich pro Monat.
  • Verschlüsselung: Die sichere Verbindung über HTTPS ist heute Standard und bei vielen Anbietern ohne Aufpreis enthalten.
  • Wartung: Updates für System und Erweiterungen, Sicherheits-Patches, Backups und technischer Support. Je nach Umfang und Reaktionszeit ist das ein zwei- bis dreistelliger Betrag im Monat.
  • Lizenzen: Kostenpflichtige Erweiterungen, Schriften, Bildrechte oder ein Dienst für die Einwilligung in Cookies werden oft jährlich abgerechnet.
  • Inhalte und Sichtbarkeit: Neue Texte, Fotos, Suchmaschinenoptimierung oder Anzeigen sind freiwillig, entscheiden aber oft darüber, ob die Website Anfragen bringt.

Für eine typische Unternehmenswebsite ohne Shop ergibt sich daraus meist ein laufender Betrag im zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Bereich pro Monat, je nachdem, ob ein Wartungspaket dazugehört. Wer bei der Wartung spart, zahlt oft später: Veraltete Systeme sind ein bekanntes Einfallstor für Angriffe, und die Bereinigung einer kompromittierten Website ist aufwendig.

Was den Preis einer Website bestimmt

Zwei Websites mit gleicher Seitenzahl können sehr unterschiedlich kosten. Diese Faktoren treiben den Preis:

  1. Individuelles Design oder Vorlage: Eine angepasste Vorlage ist schneller umgesetzt. Ein eigenes Design aus Ihrer Marke braucht Entwürfe, Abstimmung und mehr Entwicklungszeit.
  2. Seitentypen statt Seitenzahl: Zwanzig Leistungsseiten nach einem Muster sind günstiger als zwanzig Seiten mit jeweils eigenem Aufbau.
  3. Inhalte: Texte, Fotos und Videos sind oft der unterschätzte Posten. Wer sie selbst liefert, spart Geld, braucht aber Zeit. Professionelle Texte und ein Fotoshooting kosten extra, verbessern aber meist die Wirkung.
  4. Funktionen: Terminbuchung, Stellenmarkt, Filter, Kundenbereich oder Mehrsprachigkeit erhöhen den Aufwand deutlich. Wer Kunden selbst Termine und Einsätze buchen lassen will, landet schnell bei einem eigenen B2B-Buchungsportal.
  5. Schnittstellen: Die Anbindung an ERP-System, Warenwirtschaft, Kalender oder Buchhaltungssoftware spart später Arbeit, muss aber geplant, gebaut und getestet werden.
  6. Barrierefreiheit: Kontraste, Tastaturbedienung und Alternativtexte kosten wenig, wenn sie von Anfang an mitgedacht werden, und deutlich mehr, wenn sie nachgerüstet werden. Für Onlineshops und andere Angebote, über die Verbraucher online Verträge schließen, ist Barrierefreiheit seit dem 28. Juni 2025 Pflicht, Kleinstunternehmen mit Dienstleistungen sind ausgenommen. Mehr dazu im Beitrag Barrierefreie Website und BFSG.
  7. Rechtliche Pflichten: Impressum und Datenschutzerklärung gehören auf jede geschäftliche Website. Wer Analyse- oder Marketingdienste einsetzt, die Informationen auf den Geräten der Besucher speichern oder auslesen und nicht unbedingt erforderlich sind, braucht dafür eine Einwilligung.
  8. Abstimmung und Zeitplan: Ein fester Ansprechpartner, klare Entscheidungen und pünktlich gelieferte Inhalte senken die Kosten. Viele Feedbackrunden und wechselnde Anforderungen erhöhen sie.

Versteckte Kosten: typische Kostenfallen

Viele Budgets reißen nicht wegen des Projektpreises, sondern wegen Posten, die niemand eingeplant hat:

  • Günstiger Einstieg, teure Änderungen: Niedrige Pauschalpreise enthalten oft nur wenige Korrekturschleifen, jede weitere Änderung wird nach Aufwand berechnet.
  • Inhalte vergessen: Wenn Texte und Bilder erst während des Projekts entstehen, verschiebt sich der Start, und das Budget für Texter oder Fotografen fehlt.
  • Keine Pflege durch das eigene Team: Wenn jede Textänderung ein Auftrag ist, summieren sich kleine Beträge über die Jahre.
  • Lizenzen mit Laufzeit: Kostenpflichtige Erweiterungen, Vorlagen oder Schriften müssen oft jährlich verlängert werden.
  • Unklare Rechte: Klären Sie, wem Design, Code und Zugangsdaten gehören und ob Sie mit der Website zu einem anderen Dienstleister wechseln können.
  • Kein Plan für Weiterleitungen: Bei einem Relaunch gehen ohne Weiterleitungen Besucher und Sichtbarkeit verloren. Die nachträgliche Reparatur kostet mehr als die Planung.

Wann sich eine höhere Investition lohnt

Die günstigste Website ist nicht automatisch die wirtschaftlichste. Eine höhere Anfangsinvestition zahlt sich vor allem in drei Fällen aus:

  • Die Website soll Anfragen bringen: Wenn aus Besuchern Kunden werden sollen, wirken klare Struktur, gute Texte, schnelle Ladezeiten und Suchmaschinenoptimierung direkt auf das Ergebnis.
  • Ihr Team pflegt viele Inhalte: Termine, Stellen, Referenzen oder Produkte, die sich oft ändern, brauchen eine durchdachte Pflegeoberfläche. Sonst kostet jede Änderung Zeit oder Geld.
  • Abläufe hängen an der Website: Terminbuchungen, ein Kundenportal oder Schnittstellen zu Ihren Systemen sparen im Alltag Arbeit, müssen aber sauber geplant und gebaut sein.

Umgekehrt gilt: Wer nur eine digitale Visitenkarte braucht, sollte nicht für Funktionen bezahlen, die niemand nutzt. Ein guter Dienstleister sagt Ihnen auch, was Sie weglassen können.

Relaunch statt Neubau: Was kostet ein Website-Relaunch?

Ein Relaunch kostet in der Regel ähnlich viel wie eine neue Website, denn Konzept, Design und Entwicklung entstehen neu. Dazu kommen Aufgaben, die es nur beim Relaunch gibt: vorhandene Inhalte sichten, übernehmen oder neu schreiben, alte Adressen auf neue Seiten weiterleiten und nach dem Start prüfen, ob die Sichtbarkeit in Suchmaschinen erhalten bleibt.

Gespart wird dort, wo gute Inhalte, Bilder und eine klare Struktur schon vorhanden sind. Teurer wird es, wenn viele Seiten, mehrere Sprachen oder ein Shop umziehen. Welche Schritte ein Relaunch ohne Rankingverlust braucht, zeigt unsere Website-Relaunch-Checkliste.

So kalkulieren Sie die Kosten Ihrer Website

Mit dieser Reihenfolge kommen Sie von der Idee zu einem belastbaren Budget:

  1. Ziel festlegen: Was soll die Website erreichen, etwa Anfragen, Bewerbungen, Buchungen oder Verkäufe? Daraus folgen Funktionen und Umfang.
  2. Seiten und Funktionen auflisten: Eine einfache Liste mit Seitentypen und Funktionen macht Angebote vergleichbar.
  3. Inhalte klären: Wer liefert Texte, Bilder und Übersetzungen, und bis wann?
  4. Laufende Kosten einplanen: Hosting, Wartung und Lizenzen gehören für mindestens drei Jahre ins Budget, nicht nur der Projektpreis.
  5. Erste Schätzung einholen: Der Projekt-Kalkulator zeigt in rund drei Minuten, in welchem Rahmen sich Ihr Vorhaben bewegt.
  6. Feste Angebote vergleichen: Achten Sie auf Leistungsumfang, Korrekturschleifen, Rechte und die Betreuung nach dem Start.

Wenn Sie unsicher sind, welches System oder welcher Dienstleister zu Ihrem Vorhaben passt, hilft eine unabhängige IT-Beratung, bevor Sie sich festlegen. Sie ordnet Angebote ein und zeigt, wo sich Aufwand sparen lässt.

Wie THEONEAGENCY Sie unterstützt

Wenn Sie Ihre Website erstellen lassen möchten, erhalten Sie bei THEONEAGENCY vor Projektstart ein festes Angebot, und in 4 bis 6 Wochen ist die neue Website live. Auf Wunsch übernehmen unsere Wartungspakete danach Updates, Sicherheits-Patches, Backups und technischen Support, der Betrieb ist auf einem Server in Deutschland möglich. Auf Ihre Anfrage antworten wir innerhalb von 24 Stunden.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website im Monat?

Eine Unternehmenswebsite ohne Shop kostet im laufenden Betrieb meist einen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Betrag im Monat. Darin stecken Domain, Hosting und, falls gewünscht, ein Wartungspaket mit Updates, Sicherheits-Patches, Backups und Support. Kostenpflichtige Erweiterungen, Lizenzen und Marketing kommen je nach Website hinzu.

Was kostet eine Website im Durchschnitt?

Einen belastbaren Durchschnittspreis gibt es nicht, weil sich Websites in Umfang, Design und Funktionen stark unterscheiden. Als grobe Orientierung liegt ein Onepager oft im vierstelligen Bereich, eine professionelle Unternehmenswebsite bei einer Agentur im mittleren vierstelligen bis fünfstelligen Bereich. Eine Einschätzung für Ihr konkretes Vorhaben liefert der Projekt-Kalkulator in rund drei Minuten.

Was kostet eine Homepage im Jahr?

Die jährlichen Kosten einer Homepage ergeben sich aus Domain, Hosting, Wartung und Lizenzen und liegen für eine typische Unternehmenswebsite meist im drei- bis niedrigen vierstelligen Bereich. Eine kleine Website auf einfachem Hosting ohne Wartungsvertrag kommt günstiger weg, trägt aber das Risiko veralteter Software selbst. Planen Sie diese Kosten für mehrere Jahre ein, nicht nur für das erste.

Wie viel kostet es, eine Website erstellen zu lassen?

Eine Website erstellen zu lassen kostet am Markt je nach Umfang zwischen einem niedrigen vierstelligen und einem fünfstelligen Betrag. Bei THEONEAGENCY beginnt eine Website bei rund 5.000 € netto, den genauen Preis bestimmen Umfang, Funktionen und Integrationen. Vor Projektstart erhalten Sie ein festes Angebot.

Was kostet eine Website bei einer Agentur?

Bei einer Agentur liegt eine professionelle Unternehmenswebsite in der Regel im mittleren vierstelligen bis fünfstelligen Bereich. Im Preis stecken Konzept, Design, Entwicklung, Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung, Tests und die Einweisung Ihres Teams. Achten Sie beim Vergleich auf Leistungsumfang, Korrekturschleifen, Nutzungsrechte und die Betreuung nach dem Start.

[ 01 ] Passende Leistungen

So setzen wir das für Sie um

Vom ersten Gespräch bis zum laufenden Betrieb, mit festem Angebot vor Projektstart.

[ 02 ] Weiterlesen

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